1. Ort wählen
Vier Wege führen zur Vorhersage:
- Suchen: Gipfel, Hütte oder Ort eintippen und einen Vorschlag wählen (Pfeiltasten und Enter gehen auch). Symbole zeigen, was es ist: ▲ Gipfel, ⌂ Hütte, ● Ort.
- Schnellwahl: ein paar bekannte Gipfel zum Ausprobieren.
- Klick in die Karte: genau dort, wo du hinwillst — siehe Kapitel 5.
- Mein Standort: das Wetter da, wo du gerade bist.

Kommen beim Tippen keine Vorschläge, ist die Suche gerade eingeschränkt: Dann den ganzen Namen eintippen und Enter drücken. Die Adresse der Seite merkt sich den Ort — als Lesezeichen oder zum Teilen.
2. Die richtige Höhe
Oben steht, für welche Höhe gerechnet wurde. Ohne eigene Angabe nimmt der Wetterserver die Höhe aus einem Geländemodell (Raster von etwa 90 m) — bei schmalen Gipfeln liegt die oft etwas darunter.

Für den Gipfel trägst du die Gipfelhöhe ins Feld ein: Pro 1.000 m Höhenunterschied wird es rund 6 Grad kälter, und Wind und Niederschlag verhalten sich anders. Leer lassen setzt wieder das Geländemodell.
3. Sieben Tage im Überblick

Jede Karte zeigt Wetter, Höchst- und Tiefstwert, Niederschlag mit Wahrscheinlichkeit und die stärksten Böen. Kleine Zeichen markieren Tage mit Hinweisen: ⚠ Warnung, ⚠ Achtung, ℹ Info. Ein Tipp auf einen Tag öffnet ihn im Detail. Auf dem Handy wischst du die Tage seitlich.
4. Ein Tag im Detail

- Hinweise
- Gewitter (möglich oder wahrscheinlich, aus der Labilität der Luft tagsüber), Sturmböen ab 60 km/h und Orkanböen ab 90 km/h, Neuschnee ab 5 cm und Frost, wenn die Nullgradgrenze unter die Höhe des Punkts sinkt.
- Nullgradgrenze
- Von wo bis wo sie tagsüber liegt. Darüber gefriert Niederschlag; Schnee fällt meist schon 300 m tiefer.
- Stunde für Stunde
- Temperatur (fährst du darüber: gefühlt), Niederschlag in mm und Wahrscheinlichkeit, Wind mit Pfeil in Zugrichtung, Böen (ab 60 km/h hervorgehoben) und Nullgradgrenze. Nachtstunden sind grau hinterlegt. Die Tabelle lässt sich seitlich scrollen.
5. Genau dort: Klick in die Karte
Die topografische Karte zeigt Höhenlinien, Gipfel und Hütten. Ein Klick (auf dem Handy: antippen) setzt den Punkt genau dort — die Seite sucht den nächsten Ortsnamen dazu und lädt die Vorhersage. Oben rechts wechselst du auf Straßenkarte oder Luftbild.

Auf dem Handy scrollt ein Finger die Seite; die Karte verschiebst du mit zwei Fingern.
6. Häufige Fragen
Warum dauert die Vorhersage manchmal bis zu einer Minute?
Unser Wetterserver lädt Gegenden, die länger niemand abgefragt hat, beim ersten Mal nach. Danach geht es sofort — auch für alle anderen.
Woher kommen die Daten?
Aus unserem eigenen Open-Meteo-Server, der die Modelle der Wetterdienste (u. a. DWD ICON, ECMWF) zu einer Vorhersage zusammenführt. Zum Vergleich verlinkt die Seite meteoblue und Windy.
Warum zeigt eine andere App andere Werte?
Weil sie andere Modelle nutzt oder für eine andere Höhe rechnet. Gerade in den Bergen lohnt der Vergleich — der Modellvergleich von meteoblue zeigt, wie einig sich die Modelle sind.
Ersetzt das den Bergwetterbericht?
Nein. Für deine Tour lies auch den Bergwetterbericht der Alpenvereine und — im Winter — den Lawinenlagebericht. Und prüf das Wetter am Morgen der Tour noch einmal.
Wohin geht's?
Ort suchen oder in die Karte klicken — und sieben Tage vorausschauen.